Leo – Die Details zu Woche 2

By | 29. Juli 2016

Nachdem sich Leo in der ersten Woche super eingelebt hat, und sich zum einen an uns sowie an die neue Umgebung gewöhnt hat, geht es nun raus. Wir machen seit Samstag jeden Tag 1-2 Abenteuerausflüge. Bis jetzt waren wir schon auf unserem Dorfplatz zu unterschiedlichen Tageszeiten, im Wald, an einem Bach und in einer kleinen Stadt. Natürlich immer nur recht kurz, so dass er unterschiedliche Umwelten in sicherem Abstand und dann etwas näher kennenlernt, und sobald es zu viel werden könnte, nehmen wir ihn auch mal eine Zeit auf den Arm. Auf dem Dorfplatz gab es natürlich verschieden Menschen beim Einkaufen, auch Kleinkinder und recht laute Jugendliche, ein paar Hunde die vorbeiliefen, eine Brunnen mit sprudelndem Wasser, und natürlich einige Autos, Motorräder, Busse, ein Traktor und auch noch eine Baustelle daneben mit etwas Lärm. Am Bach gab es ein paar plantschende Kinder, Fahrradfahrer und andere  Menschen und auch ein paar Hunde, sowie eine Holzbrücke, über die man ganz cool marschiert ist. Und überall aber gerade im Wald gab es auch ganz viele tollen Gerüche. Und in der kleinen Stadt gab es in einem kleinen Park den ersten direkten Kontakt mit einem anderen, kleinen aber schon sehr alten Hund, der ihn interessiert angeschnüffelt hat, und er sass ruhig da und hat zurückgeschnüffelt.

Er ist an allem sehr interessiert, vorsichtig aber nicht ängstlich, und macht dass alles in aller Ruhe mit. Er schaut sehr viel, setzt und legt sich dabei auch hin, und leider will er alles was irgendwo rumliegt ins Maul nehmen. Auf Menschen würde er am liebsten immer direkt darauf zugehen, und er beschnüffelt dann sehr ruhig diejenigen, die auch auf ihn zugehen, aber mehr nicht. Es ist jedoch auch ok, wenn sie einfach nur vorbeigehen.

Autofahren ist überhaupt kein Problem, bis jetzt noch auf der Rücksitzbank und meistens auf Frauchens Schoss und Armen, aber nun wird er an die Box im Laderaum gewöhnt.
Daheim hat er sich jetzt das ganze Haus und den ganzen Garten erobert. Er legt nach wie vor sehr viel Wert auf den direkten Kontakt zu uns, und will nicht alleine sein, aber geht durchaus auch mal selbständig in ein anderes Zimmer und in den Garten, und natürlich oft in die Küche, wo sein Essplatz und die Wasserschüssel ist. Wir waren auch schon im Keller und er Garage, alles gar kein Problem. Im Hof ist er noch etwas skeptisch, wenn mal ein Auto vorbeifährt. Und wenn die beiden kleinen Nachbarshunde kläffen, dann ist ihm das gar nicht geheuer und er rennt am liebsten ins Haus. Das liegt vermutlich daran, dass er sie nicht sehen kann. Ähnlich wenn Nachbarn in Ihrem Garten laut reden ist ihm das noch nicht so ganz geheuer.

Damit er keine Treppen läuft, haben wir die 3 Stufen im Haus zwischen Ess- und Wohnzimmer mit einer selbstgebauten Rampe überbrückt, sehr breit, mit Teppich bezogen. Er kann nun durchaus darüber laufen, aber er tut alles um die Rampe zu vermeiden und liebt die Treppenstufen. Da müssen wir wohl noch eine andere Lösung finden.

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